golfmanager 01/2025

BEST PRACTICE ANLAGEN-MANAGEMENT Gehen Sie mit uns online – gmgk-online.de 1 / 25 golfmanager Angeboten und Projekten zur sportlichen Betätigung investiert und peilt eine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2040 an – gemeinsam mit Berlin, aber notfalls sogar allein. Das kommt nicht von ungefähr. Rund 70 aktuelle und künftige Olympioniken und ParaOlympioniken aus 16 Sportarten gehören zum Team Hamburg, das von der städtischen Stiftung Leistungssport getragen und gefördert wird. Die wiederum wurde 2002 von der Handelskammer Hamburg gegründet, um den Leistungssport in der Hansestadt nachhaltig zu unterstützen. Sportartübergreifender Treffpunkt für Athleten Und wo geben sich Ruderer, Hockeyspieler und Segler die Klinke in die Hand, gleichsam Fuß-, Hand-, Basket- und Beachvolleyballer, Kanuten, Karateka und Kite-Surfer? Im Golf Lounge Resort von Peter Merck an den Elbbrücken. Der umtriebige Unternehmer hat seine Anlage zu einem, wenn nicht dem Treffpunkt für Hamburgs Sportszene etabliert. In der Elb Lodge oder in der Almhütte, den geselligen Mittelpunkten des Ensembles, veranstalten Traditionsclubs wie der Hamburger SV oder der FC St. Pauli Mannschaftsvorstellungen, Teamabende und Saisoneröffnungs-Events. Der Deal ist: „Ihr kommt mit eurer Mannschaft und dem Team drumherum hierher und habt einen schönen Abend. Das Einzige, was ich mir erbitte, sind gute Laune und ein paar Bild-Impressionen von der Veranstaltung“, so Merck. „Die meisten Hamburger Bundesligamannschaften waren schon hier und kommen regelmäßig wieder, egal aus welcher Sportart.“ Auch das Team Hamburg trifft sich im Golf Lounge Resort. Merck lädt regelmäßig Spitzensportler zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die sich sonst kaum begegnen würden. Er stellt die Räumlichkeiten, schafft Wohlfühlatmosphäre – und manchmal menschelt es gewaltig, wenn in geschlossener Gesellschaft Probleme und Befindlichkeiten auf den Tisch kommen, die im Rampenlicht ansonsten gern weggelächelt werden. Nähe und das vertrauensvolle Miteinander sind ihm wichtig. Das Golf Lounge Resort ist seit sechs Jahren einer von fünf Premium-Partnern des Team Hamburg, Merck selbst ist Mitglied im Ausschuss „Lebenswerte Stadt“ der Handelskammer, in den unter anderem der Sportausschuss aufgegangen ist. So schließen sich die Kreise. Und so geht sportartübergreifende Vernetzung. Oder wie der 58-Jährige es nennt: „Man hat damit eine gemeinsame Ebene. Das sind die Big Points.“ Sportsmanship auf der Golfanlage Natürlich nehmen die Aktiven, die im Golf Lounge Resort ein und aus gehen, auch den Schläger in die Hand. „Das ist sagenhaft“, schwärmt Merck. „Die lernen Golf innerhalb von wenigen Tagen. Und sie sind genau die Golfer, die du auf dem Platz haben willst: Die sind schnell, die sind sportlich, die sind lustig, und sie haben Sportsmanship.“ Viele sind dem Spiel treu geblieben. „Wie viele, weiß ich gar nicht genau“, aber Mercks Favoriten sind die Seglerinnen Marla Bergmann und Hanna Wille, beide Jahrgang 2001, die bei ihrer Olympiapremiere vergangenes Jahr vor Marseille in der 49er FXKlasse den sechsten Platz belegten. „Die haben hier mal schnell die Platzreife gemacht und kommen immer wieder mit Freunden und Familie bei uns vorbei“, sagt er über die Kommunikationskanonen, die er wegen ihrer erfrischenden und mitreißenden Art schätzt. „All diese Leute machen mich schlau, weil ich dadurch über den Tellerrand des Golf-Business schauen kann. Und sie tragen unseren Sport nach draußen, wo andere das vielleicht genauso cool finden“, verdeutlicht Merck, der dem Sport seit vielen Jahren verbunden ist: als Mitglied des Kuratoriums Deutsche Sporthilfe und des Stiftungsrats der Alexander Otto Sportstiftung (Hamburg) beispielsweise. „Ich sage den Aktiven immer wieder: Ihr seid Helden und Vorbilder, zudem mit Resilienz und Tatendrang ausgestattet. So viele von euch waren schon am Boden und sind wieder aufgestanden. Ihr seid geradezu prädestiniert, davon in Unternehmen zu erzählen. Es braucht solche Charaktere wie euch, die Resilienz und Einsatzbereitschaft vorleben und vermitteln.“ Spaß auch ohne Nass: Die Olympiaseglerinnen Hanna Wille (l.) und Marla Bergmann haben im Golf Lounge Resort die Platzreife gemacht. „Wir müssen mal Golf ein bisschen anders denken und sehen. Da können wir uns an den Schotten oder in England ein Beispiel nehmen. Dort gehört Golf zum Alltag. Man geht einfach rüber auf die Golfanlage und schlägt ein paar Bälle. Das geht hier in Moorfleet gleichermaßen, weil das Golf Lounge Resort sehr stadtnah liegt. Doch es geht generell darum, Golf aus der Nische zu ziehen, breiter aufzustellen. Ich freue mich, wenn Leute kommen und sagen: Ich habe noch nie was mit Golf zu tun gehabt, aber ich setze mich hin, trinke einen Kaffee und sehe den Kindern beim Minigolf zu. Und auf einmal heißt es: Ich möchte das mal ausprobieren. Wie geil ist das denn?“ Peter Merck Erst Bälle schlagen, dann Burger verputzen: Die norddeutschen Ruderrecken Max Appel, Tim Ole Naske und Stephan Riemekasten (v.l.).

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