golfmanager 01/2025

2 30 JAHRE GOLFMANAGER golfmanager 1 / 25 Zeit weisen. Sicherlich werden andere Themen Vorrang haben – doch gerade eine wieder erstarkende Wirtschaft würde auch dem deutschen Golf helfen: nicht nur hinsichtlich weiterer Golfer, sondern auch bei der Akquisition von Sponsoren. ,Bewegen‘ war stets der Anspruch des golfmanager – aber als Miteinander! Die enge Verbindung und Abstimmung mit unseren Kooperationspartnern GMVD und BVGA, und zunehmend auch – etwas loser – mit zahlreichen weiteren Branchenpartner, unterstreicht dies. Auch das macht uns stolz! Erlauben Sie mir zum Schluss noch ein paar persönliche Worte: Eine kleine Redaktion wie die unsere ist finanziell und personell eingeschränkt. Dass es über die vielen Jahre gelungen ist, immer wieder tolle Autoren zu finden, die unbestritten zu den Topleuten der Szene gehören, ist nicht selbstverständlich. Einige davon agieren als meine ‚Augen und Ohren‘ im Markt – der Titel ‚Senior-Editor‘ wurde hierfür kreiert. Schreibende Branchen-Experten wie Michael Althoff, Beate Licht, Prof. Dr. Rüdiger Falk, Horst Schubert, Peter Rücker und viele weitere sind mir zudem kluge Ratgeber, oftmals weit über das rein Berufliche hinaus. Ähnliches gilt für Franz Josef Ungerechts, meinen Vorgänger, mit dem mich bis heute ein freundschaftliches Verhältnis verbindet – er feiert dieses Jahr übrigens seinen 80.: „Aus dem Redaktionsteam wirst Du trotzdem nur auf eigenen Wunsch entlassen, lieber ,FJU‘!“ Auch unsere Werbe-Partner sollen nicht vergessen werden: „Ohne Sie und Euch ginge es nicht!“ Sichtbarkeit und Unterstützung für die Golfbranche gehen hier Hand in Hand. Und zu guter Letzt möchte ich unsere Unternehmensspitze nennen: Klaus-Jürgen Bleeck, der verstorbene, weitsichtige Verleger und Vater des heutigen Geschäftsführers Bastian, war bis zum Schluss der wohl kritischste Leser. Jede Ausgabe ,arbeitete‘ er durch, um im Nachgang einen ausführlichen Report zu geben. Bastian ist da anders, er ist mehr der geschickte Unternehmer, der aber ein sehr feines Gespür dafür hat, wen er führen muss und wen er ,laufen‘ lassen kann. Beiden war/bin ich dankbar. Ach ja, und wenn wir gerade beim ,Fliegen‘ sind: Michael Althoff war in diesem Jahr wieder auf der PGA Show in Orlando und brachte viel Interessantes mit: Wussten Sie, dass Google auch in Europa eine Online-Startzeitenbuchung direkt aus der Google-Suche ermöglicht? Wenn nicht, lesen Sie am besten gleich den Beitrag in der Rubrik ,Marketing‘. Seien Sie versichert: Die Themen gehen uns so schnell nicht aus. Die Motivation ist da, gute Autoren und Partner stehen an unserer Seite, und wenn aus der Leserschaft weiterhin so freundliche Zeilen – wie in dieser Ausgabe eingebunden – bei uns eingehen, gilt auch in Zukunft: Eine gute Lektüre, bleiben Sie „FachInformiert“, Ihr Stefan Vogel WIE ALLES BEGANN ... Nach 30 Jahren: Gedanken eines Ehemaligen 30 Jahre golfmanager, das sind 176 Ausgaben von der ersten, noch recht dünnen Ausgabe, bis zur heutigen, vielseitigen Fachinformation. Der Aufstieg macht uns stolz – ,uns‘ heißt in diesem Fall den Verleger, den Chefredakteur und den ,Nowhere-Man‘, der auch im 15. Jahr seines Rentnerdaseins in Mönchengladbach lebt und interessiert den Golfbereich beobachtet. Aber es sind schöne Erinnerungen, die ich gerne in diesem Sonderheft teilen möchte. Bei der Gründung des Golf Management Verbandes Deutschland (GMVD) 1994 war ich nicht dabei. Leider muss ich da nicht sagen, denn zu meinem Glück suchte Klaus-Jürgen Bleeck, der damalige Verleger und Vater des jetzigen Geschäftsführers Bastian Bleeck, nach vier recht sparsamen Jahren und zwei nicht so gelungenen Versuchen, einen Chefredakteur und Verlagsleiter für die Fachzeitschriften der damaligen Hortus-Zeitschriften. Schon meine Bewerbung machte Klaus-Jürgen, trotz meines Alters von fast 50 Jahren, neugierig; und bei der ersten Vorstellung sprang er mit den Worten „Ja, Sie sind es!“ nahezu auf mich. Es entwickelte sich nicht nur ein Gleichklang der Gedanken für den Fachbereich, sondern dazu auch eine aus Vertrauen bestehende Freundschaft. Diese ging soweit, dass ich nicht nur Ghostwriter für seine Editorial war, sondern auch sein ,Gedächtnis‘, wenn wir uns bei den Messen Golf-Europe und Fairway unters Volk mischten. Die Frage „Kenn ich den, duz‘ ich den“, musste ich öfter beantworten. Die Betreuung des GMVD überließ er mir und es gelang, die Golfmanager der ersten Stunde stärker an den Verlag zu binden. Es entstanden für mich starke Freundschaften und beste partnerschaftliche Beziehungen. Aus diesen Verhältnissen heraus, schreibt Matthias Nicolaus, wuchs der golfmanager: „Klein, kompakt und kaum vergleichbar mit den heutigen Ausgaben, die ein breites Themenspektrum ab-

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