Foto: VAA CAR-T-Zelltherapie gegen B-Zell-Lymphom Hochschul-Networking bei Sonne und Pizza In den letzten Jahren hat die CAR-T-Zelltherapie die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit aggressiven B-Zell-Lymphomen – also durch Krankheitsrückfälle oder therapieresistente Verläufe definierte Lymphomerkrankungen – revolutioniert. Doch etwa 50 Prozent der Betroffenen erlitten trotzdem einen Rückfall oder verstarben. Die Ursachen können vielfältig sein. Um diesen nachzugehen, analysierte ein Forschungsteam der Universität zu Köln Patientenproben vor und nach der CAR-T-Zellbehandlung. Hierbei entdeckten sie sogenannte LAMM-Zellen, die den Tumor schützen, weil sie die Funktion der therapeutisch gegen die Lymphomerkrankung wirkenden CAR-T-Zellen einschränken und mitverantwortlich für das Versagen der CAR-T-Zelltherapie sind. Erste Ergebnisse zeigen: Blockiert ein zugelassener CSF1RHemmer gezielt die LAMM-Zellen, steigt die Wirksamkeit der CAR-T-Zellen deutlich. Das spricht für eine mögliche Kombinationstherapie aus CAR-TZellen und CSF1R-Hemmer. Fachkräfte entlasten: Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen Auch im Gesundheitswesen gewinnt Künstliche Intelligenz (KI) an Bedeutung: ob Roboter für Materialtransporte, Spracherkennung oder Assistenzsysteme in der Diagnostik. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in Gesprächen mit zahlreichen Expertinnen und Experten einen Bericht zu arbeitswissenschafltichen und ethischen Kriterien in der Integrierung von KI-Systemen veröffentlicht. Da der Einsatz nicht nur Chancen, sondern auch Risiken mit sich brächte, sei es das Ziel, Anwendungen von Beginn an so zu gestalten, dass sie Beschäftigte entlasten, Arbeitsprozesse optimieren und gleichzeitig sicher und menschengerecht seien. Hervorgehoben wird außerdem, dass es langfristig klare Zuständigkeiten zwischen Herstellern und Betrieben sowie eine kontinuierliche Überwachung der Systeme im Betrieb geben müsse. Hochschulveranstaltung an der Uni Marburg Foto: VAA Am 15. Juli 2025 haben der VAA und die GDCh eine weitere Hochschulveranstaltung durchgeführt; diesmal in Marburg. Vor mehr als 50 Teilnehmenden hielten die VAA-Juristinnen Pauline Rust und Ida Tolksdorf einen Vortrag zum Thema Berufseinstieg. Für Erfahrungsberichte und Fragen zur Branche stand diesmal Dr. Stefan Grasser von der Bayer AG vor dem Plenum. Mitte Juni hat der VAA gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker eine Hochschulveranstaltung an der Universität zu Köln veranstaltet. Die beiden VAA-Juristinnen Ida Tolksdorf und Pauline Rust haben den Studierenden und Promovierenden den VAA und das Bewerbungsverfahren in der Industrie vorgestellt. Dr. Johannes Koebberling (Bayer Pharmaceuticals) und Dr. Benedikt Thünker (Evonik) berichteten über ihre beiden sehr unterschiedlichen Jobs. Beim späteren Get-together bei Sonne und Pizza haben sich die Studierenden ausgetauscht und weitere Fragen zum VAA, zu den Akademiker-Mindestjahresbezügen in der Branche und zur Berufswelt gestellt. 30 VAA MAGAZIN AUGUST 2025 MELDUNGEN
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