Leserbriefe Zum Artikel „Mitbestimmung im Betrieb bleibt unabdingbar“, Ausgabe Juni 2025 Auch wenn ich nicht mehr berufstätig bin, will ich als langjährig in der Mitbestimmung engagierter Arbeitnehmer einige Gedanken ergänzen. Meine ersten Schritte machte ich zusammen mit einigen Mitstreitern zu einer Zeit, als unser Bereich fusioniert wurde. Damals waren wir für die Unterstützung erfahrener Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar. Für mich folgt daraus: Gerade in ruhigen Zeiten sollte man aktiv werden, um zu lernen, wie Mitbestimmung gelebt werden kann. Dann ist man auch für turbulentere Phasen gerüstet. Nach meiner Erfahrung ist die Mitarbeit im Wahlvorstand ein guter Einstieg. Hier kann man in wenigen Wochen bei den Wahlvorbereitungen die strategischen Überlegungen der Mitstreiter kennenlernen. Für mich war es immer motivierend und bereichernd, über meine eigenen fachlichen Fragestellungen hinausgehende Aspekte kennenzulernen. Dies betraf sowohl mir zuvor fremde Teile des Unternehmens als auch sehr unterschiedliche Menschen. Die Beteiligung im Betriebsrat und Sprecherausschuss eröffnet vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel betreffend juristische Fragen, Gesundheit und Führung. Die in diversen Arbeitnehmervertretungen gesammelte Erfahrung erleichterte die Beteiligung bei fachübergreifenden Projekten. Die Tätigkeit im Betriebsrat wurde für den einen oder anderen zum Sprungbrett in ein neues Beschäftigungsfeld. Den Zeitaufwand für Betriebsrat und Sprecherausschuss fand ich immer eine gut investierte Zeit. Dr. Klemens Minn, Hattersheim © CARE.de Nothilfe Nahost Im Nahen Osten herrscht eine humanitäre Katastrophe. Unser Bündnis hilft mit Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Helfen Sie den Menschen jetzt – mit Ihrer Spende! Aktion-Deutschland-Hilft.de Bündnis der Hilfsorganisationen Jetzt spenden! 49 VERMISCHTES VAA MAGAZIN AUGUST 2025
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